Am 23. Juli 1927 kam es in der Ratzeburger Allee, direkt am Bahnübergang, zu einem schweren Verkehrsunfall.

Gegen Mittag fuhr eine mit fünf Personen besetzte Limousine aus Hamburg über den unbeschrankten Bahnübergang und wurde sogleich vom Personenzug aus Herrenburg erfasst. Das Automobil wurde völlig zerstört und alle Insassen, zwei Damen und zwei Herren sowie der Fahrer des Fahrzeugs, waren auf der Stelle tot.

Besonders tragisch

Besonders tragisch ist der Umstand, dass unter den zu Tode gekommenen auch eine junge Frau war, die sich auf dem Weg nach Bad Schwartau befand, um sich dort im Kurbad von einer schweren Operation zu erholen.

Der Schuldige

Schuldig an dieser Katastrophe war der Schrankenwärter Brüggemann, der kurz vor passieren des Zuges seinen Posten verließ und es deshalb versäumte, die Schranke zu schliessen. Der anschließende Abtransport aller Leichen der Verunglückten verzögerte sich schliesslich, das ein Leichentransportfahrzeug in der Königstrasse mit einem Motorradfahrer zusammenstiess, der zuvor von seinem Rade geschleudert wurde.

 

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