LÜBECK IM FILM: DIE DEGENHARDTS

Ein Stadtrundgang mit Heinrich George durch die Altstadt Lübecks des Jahres 1943.

George gibt den Lübecker Gartenbauobersekretär Degenhardt, der pflichtbewusst nach 29 Jahren Dienst für die Stadt nichts sehnlicher wünscht, als eine Beförderung.
Endlich, an seinem Geburtstag, folgt ein Ruf in den Sitzungssaal des Rathauses – doch statt der erhofften Beförderung wird feierlich die Rente verkündet.
Degenhardt mimt nun den honorigen Hauptsekretär und spielt seiner Familie etwas vor – bis der Krieg einbricht.
Womit spätestens aus der Komödie ein Propaganda-Film der Nazi-Machthaber zu erkennen ist. Nachdem sich Degenhardts Söhne heldenhaft an die Front melden, bekommt auch der alte „Vater Degenhardt“ Gelegenheit um zu beweisen, nicht zum „alten Eisen“ zu gehören.
Der Film wurde in großen Teilen in Lübeck gedreht, nur wenige Monate nach den Luftangriffen und den Eindrücken der Zerstörungen in der Altstadt. In Film selbst ist von davon kaum etwas festzustellen.

Anlässlich des 875-jährigen Stadtjubiläums zeigen die Nordischen Filmtage einzigartige Filmdokumente in einer Reihe zur Filmgeschichte und Stadtarchitektur der Hansestadt Lübeck. In diesem Rahmen wird der Film „die Degenhardts“ am Donnerstag, 3. Mai 2018 um 20.00 Uhr in St.Marien an einem seiner Drehorte gezeigt.



 

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